EM-Notizen, T -7: EM der Frauen – Vorschau Gruppe C

Veröffentlicht von Justin Kraft am

Am 6. Juli beginnt die EM der Frauen. Im Vorfeld analysiere ich jedes der 16 Teams, die in England um den Titel spielen werden. In diesem Text geht es um Gruppe C mit Niederlande, Portugal, Schweden und der Schweiz.

Angelehnt an das hervorragende Tagebuch von Tobias Escher zur Europameisterschaft der Männer im letzten Jahr, werde ich versuchen, die EM der Frauen in England hier auf meiner Website in einer Art Tagebuch zu begleiten. Ich werde für verschiedene Medien rund um das Turnier und in anderweitigen sportalltäglichen Themen tätig sein, weshalb es von mir kein Versprechen gibt, wie regelmäßig und ausführlich ich zu Beiträgen komme. Den Anfang machen Vorab-Analysen aller Gruppen.

Wird Gruppe C eine klare Angelegenheit? Mit Blick auf die einzelnen Teams, ihre Stärken und Schwächen sowie die jüngsten Auftritte ist es zumindest naheliegend. Immerhin sind neben den Europameisterinnen aus den Niederlanden auch die Vize-Olympiasiegerinnen aus Schweden dabei.

Demgegenüber stehen mit Portugal und der Schweiz zwei Nationen, die noch ein gutes Stück von der europäischen Spitze entfernt sind.

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Niederlande: Mission Titelverteidigung

Wie Deutschland hat sich auch der niederländische Fußballverband dazu entschieden, nur ein einziges Testspiel vor der Europameisterschaft zu absolvieren. Ausgerechnet gegen die starken Gastgeberinnen aus England. Das Resultat war mindestens mal ein kleiner Schock. Mit 1:5 gingen die Niederländerinnen unter. Immerhin konnten sie mit einem 3:0-Sieg gegen Weißrussland in der WM-Qualifikation etwas Wiedergutmachung leisten. Doch auch in diesem Spiel zeigte sich, dass bis zum Turnierstart noch einiges passieren muss.

Schon in den vergangenen Monaten fiel es dem Team schwer, gegen Top-Teams erfolgreich zu sein. Zwar ist Oranje als amtierender Champion durchaus mitfavorisiert, aber eine große Welle der Euphorie bleibt derzeit aus.

Auch das bittere Viertelfinal-Aus bei Olympia im vergangenen Jahr hängt noch nach. Damals verlor das Team trotz guter Leistung mit 2:4 nach Elfmeterschießen. Die tragische Figur war Lieke Martens, die kurz vor dem Ende der regulären Spielzeit einen Elfmeter vergeben hatte.

Trainer und Taktik: Mark Parsons

Olympia sollte gleichzeitig auch das letzte große Turnier von Sarina Wiegman werden, die jetzt England trainiert. Es übernahm mit Mark Parsons ein junger Engländer, der zuvor lange in den USA tätig war. Der 35-Jährige holte mit den Portland Thorns einige Titel und setzte dabei auf attraktiven Offensivfußball.

In der Geschichte des niederländischen Nationalteams der Frauen ist er der erste Ausländer, der auf dem Trainerstuhl sitzt. Das Erbe, das Wiegman hinterlassen hat, ist riesig. Allein durch den EM-Titel 2017 ist die Erwartungshaltung bei Oranje enorm gestiegen.

Zumal die kommende Europameisterschaft für einige Stars die letzte Gelegenheit sein könnte, diesen Titel als Spielerinnen zu gewinnen. Beispielsweise für die 32-jährige Sherida Spitse (Ajax), Daniëlle van de Donk (30, Olympiqe Lyon) oder Lieke Martens (29, FC Barcelona).

Die vorerst letzte Chance auf den EM-Titel?

Parsons trägt dementsprechend eine große Verantwortung. Bricht die erfahrene Achse irgendwann sportlich ein oder gar gänzlich weg, wird es womöglich eine Weile dauern, bis die Niederlande wieder in die Weltspitze vorstoßen kann. Ein weiterer großer Titel ist der Anspruch, den das Team an sich selbst hat, aber auch im Umfeld spürt.

Taktisch hat Parsons den wichtigsten Teil des Integrationstests in den Niederlanden bereits bestanden: Er lässt sein Team meist im 4-3-3 auflaufen – allerdings auch nur auf dem Papier.

Von Parsons ist grundsätzlich eine flexible Herangehensweise zu erwarten, die Spektakel verspricht – und dieses Versprechen hoffentlich auch hält. Gleichzeitig musste der 35-Jährige in seiner noch kurzen Amtszeit feststellen, dass die Balance noch nicht ganz passt.

Niederlande: Asymmetrie im Aufbau

Eine Möglichkeit, die er zur Verbesserung der Defensive zuletzt ausprobiert hatte, war Dominique Janssen als Linksverteidigerin. Spielte sie für den VfL Wolfsburg und auch im Nationalteam meist innen, so könnte sie auf der linken Außenbahn zur Absicherung beitragen. Auch im Spielaufbau ist die Niederlande so flexibler, kann beliebig eine Dreierkette bilden, während Lynn Wilms auf der rechten Seite ihr Offensivstärke auslebt.

Mit dem Ball wechselt das Team dann häufig in eine 3-2-5-Struktur. Diese strukturelle Veränderung könnte für die offensive Dreierreihe aber Folgen haben. Zu Beginn wurde Linksaußen Lieke Martens von Parsons meist einrückend eingesetzt, während die Linksverteidigerin weit aufrückte und Breite gab. Spielt Janssen hinten links, muss Martens breiter agieren.

Sie ist eine Top-Spielerin, die beide Rollen gut umsetzen kann. Dennoch ging den Niederländerinnen etwas Offensivkraft verloren, wenn die 29-Jährige nicht in zentraleren Räumen auftauchen konnte. Theoretisch gäbe es auch die Möglichkeit, Lineth Beerensteyn links auflaufen zu lassen und Martens auf der rechten Seite zu bringen, wo sie die hinterlaufende Wilms hätte. Praktisch wurde das bisher nicht umgesetzt. Im letzten WM-Qualifikationsspiel gegen Weißrussland lief Jill Roord rechts auf.

Fokus auf den Flügeln

Durch die nun etabliertere 3-2-5-Struktur in Ballbesitz hat sich die Anordnung im Mittelfeld aber etwas verbessert. Die Niederländerinnen hatten zuvor das Problem, dass ihr Ballvortrag etwas zu flügellastig war. Der Fokus im Spiel nach vorn liegt weiterhin auf den Außenbahnen, doch das zentrale Mittelfeld scheint nun besser eingebunden zu sein, was die Schemata im Spielaufbau weniger vorhersehbar macht.

In der ersten Phase des Spielaufbaus ist das 4-3-3 häufig noch gut zu erkennen. Erst in der zweiten Phase, wenn die Gegnerinnen etwas nach hinten gedrückt wurden, positionieren sich die Niederländerinnen anders, um Gegenspielerinnen aus ihren Positionen zu ziehen.
In letzter Linie soll gegen Viererkettenformationen eine Überzahlsituation entstehen, gegen Fünferkettenformationen Gleichzahl. Das erlaubt es den Niederländerinnen, die Zwischenräume dynamisch zu besetzen und einen klaren Zugriff zu erschweren. Vor allem außen ergeben sich dadurch häufig Räume.

Beim Tournoi de France im Februar waren die Niederländerinnen nicht sehr erfolgreich. In einigen Spielphasen zeigten sie aber ihr Potenzial. Hin und wieder gelang es ihnen, die Flügelspielerinnen durch schnelle Kurzpassverlagerungen zu isolieren und so in Eins-gegen-eins-Duelle zu bringen. Im Zentrum sollen Top-Stürmerin Vivianne Miedema, eine aufrückende Achterin und die einrückende Flügelspielerin davon profitieren, dass die gegnerische Verteidigung auseinander gezogen wird.

Niederlande: Das macht ihnen kaum jemand nach

Im gesamten Teilnehmerinnenfeld gibt es nur wenige Teams, die Formationen so auseinander ziehen können wie die Niederlande – wenn sie denn einen ihrer guten Tage erwischen. Immer wieder überladen sie ballnahe Zonen, um dann auf dem ballfernen Flügel das Tempo anzuziehen und/oder sich im Zentrum aussichtsreich zu positionieren. Gegnerinnen müssen schnell und viel verschieben.

Auch den einen oder anderen langen Ball auf die physisch starke Miedema werden wir bei der EM wohl sehen. Die Niederlande zeigte sich in Sachen Spielaufbau oft pragmatisch, aber immer mit dem Ziel, möglichst schnell das letzte Drittel zu erreichen und so Druck auszuüben.

Hinzu kommt eine Stärke bei Standards. Läuft es offensiv mal doch nicht wie gewünscht, ist der ruhende Ball immer eine Option. Klare Bewegungsabläufe und verschiedene Varianten werden uns dahingehend bei der Europameisterschaft erwarten.

Defensivprobleme

Probleme könnte die Niederlande vor allem defensiv bekommen – wie die 1:5-Klatsche gegen England zeigte. Zwar musste Parsons etwas rotieren, aber das rechtfertigt nicht das desolate Abwehrverhalten. Unter Wiegman verteidigte Oranje meist in einem 4-3-3-Angriffspressing oder in tieferen Verteidigungszonen im 4-1-4-1. Parsons hat die Struktur in ein 4-4-2 abgewandelt, um die Flügelverteidigung zu stabilisieren.

Meist rückt aus dem nominellen 4-3-3 eine Achterin neben Miedema. Die beiden Pressingspitzen haben eine große Verantwortung im System. Weil eine Spielerin im Mittelfeldzentrum fehlt, müssen sie viel mit ihrem Deckungsschatten arbeiten und Pässe ins Zentrum möglichst verhindern.

Gegen England, wenn auch ohne Miedema, gelang das zu oft gar nicht. Immer wieder kombinierten sich die Engländerinnen in die Zwischenräume im Mittelfeld, konnten dort aufdrehen und mit Tempo Druck auf die Viererkette ausüben. Das liegt auch daran, dass den Niederländerinnen in längeren Phasen ohne Ball oft eine gewisse Ungeduld, vielleicht sogar Unlust anzumerken ist. Je länger sie ohne Ballbesitz sind, desto eher machen sie Fehler.

Manchmal geht der Arbeit gegen den Ball die notwendige Aggressivität ab und dann schleichen sich im Rücken Spielerinnen davon, während Passgeberinnen in gefährlichen Zonen zu viel Zeit bekommen. Diese Passivität gilt es beim Turnier abzustellen.

Die Form

Wie bereits angedeutet: Die Saison läuft für Oranje noch gar nicht nach Plan. In der WM-Qualifikation musste man zwei Unentschieden gegen Tschechien (1:1 und 2:2) hinnehmen, beim Tournoi de France hagelte es ein 1:3 gegen Frankreich. Das 1:1 gegen Brasilien und ein souveränes 3:0 gegen Finnland ließen die Niederlage immerhin weniger dramatisch wirken.

Doch auch in den Testspielen gegen Japan (0:0 im November) und vor allem zuletzt gegen England (1:5) wirkte das Team insgesamt nicht gut aufeinander abgestimmt. Es scheint beinahe so, als käme die EM zu früh für den neuen Coach.

Drei Spielerinnen im Fokus

  • Vivianne Miedema (25, FC Arsenal): Sie zählt aktuell zu den besten Stürmerinnen der Welt. Mit 32 Treffern und 14 Vorlagen in 47 Pflichtspielen hat sie das bisher auch in der aktuellen Saison unter Beweis stellen können. Miedema verfügt über eine unglaubliche Präsenz im Angriff, kann mit dem Rücken zum Tor Bälle festmachen, aber auch mit Tempo in die Spitze starten. Sie ist kopfballstark und bewegt sich klug in die Zwischenräume des gegnerischen Abwehrverbunds.
  • Victoria Pelova (23, Ajax): Die Mittelfeldspielerin hat bereits 24 Länderspiele auf dem Buckel, konnte sich aber noch nicht endgültig durchsetzen. Trotzdem bringt sie großes Talent mit. Ihre Ruhe am Ball, ihr gutes Passspiel und ihr Offensivdrang machen sie mindestens zu einer guten Option von der Bank – vielleicht aber sogar zu mehr. Ihr Vertrag bei Ajax läuft Ende des Monats aus. Die EM könnte eine Art Bewerbung für sie werden.
  • Lieke Martens (29, FC Barcelona): Sie ist neben Miedema die Top-Spielerin des Teams. Gleichzeitig ist der Trainer derzeit ein wenig auf der Suche nach der richtigen Rolle für sie. Bei der EM wird es für die Niederlande wichtig sein, Martens in gefährliche Räume zu bekommen.

EM-Prognose in einem Satz

Die Niederlande haben einen auf dem Papier machbaren Weg ins Halbfinale, werden spätestens dann aber scheitern – treffen sie im Viertelfinale auf Frankreich, verlieren sie schon dort.

Portugal: Von der Tribüne zur Sensation?

Gut 14 Monate ist es jetzt her, als Portugal eine sehr bittere Niederlage in Moskau einstecken musste. Damals setzte sich Russland mit 1:0 über zwei Partien durch und qualifizierte sich so für die Europameisterschaft in England. Portugal hatte es somit verpasst, den Erfolg von 2017 zu wiederholen, als man erstmals bei einer EM dabei war.

Erst sehr kurz vor dem Turnier änderte sich für die Portugiesinnen alles. Wegen des russischen Kriegs in der Ukraine wurde Russland von diversen europäischen Wettbewerben ausgeschlossen – und so auch von der EM 2022. Als Playoff-Gegner rückte Portugal schließlich nach.

In Gruppe C wollen sie nun an die starken Leistungen von 2017 anknüpfen, als sie in einer Gruppe mit England, Spanien und Schottland immerhin drei Punkte holten und nur knapp das Viertelfinale verpassten. Gegen England (1:2) und Spanien (0:2) verloren sie jeweils nur knapp.

Trainer und Taktik: Francisco Neto

Und auch in den letzten beiden Jahren gelangen den Portugiesinnen ein paar kleinere Überraschungen. In einer WM-Qualifikations-Gruppe mit Deutschland haben sie bisher fünf Siege einfahren können und zweimal gegen die DFB-Auswahl verloren. Beim Algarve Cup im Februar holten sie einen Achtungserfolg gegen Norwegen (2:0).

Auf der anderen Seite verloren sie deutlich mit 0:4 gegen Schweden und eben zweimal gegen Deutschland (1:3 und 0:3). Ein Selbstläufer wird es für die Niederlande und Schweden aber sicher nicht, dieses Team zu schlagen. Für die Schweiz nochmal weniger.

Unter Neto läuft Portugal meist in einem 4-3-3 auf. Die beiden offensiven Flügelspielerinnen geben dem System Breite. Sowohl in offensiven Umschaltsituationen als auch in Ballbesitzphasen versuchen sie, das Tempo der Offensivspielerinnen zu nutzen.

Geduldiger und vorsichtiger Spielaufbau

Im Spielaufbau agiert Portugal sehr vorsichtig und geduldig. Häufig bauen sie mit einer breiten und recht flachen Viererkette auf, um das gegnerische Pressing auseinander zu ziehen. Dadurch ergeben sich mehr Räume im Mittelfeldzentrum – wohin im Idealfall die Eröffnung der Angriffe stattfinden soll.

Mit Dolores Silva, Tatiana Pinto und Fatima Pinto verfügt Portugal über drei Mittelfeldspielerinnen, die auch unter Druck über ein gutes technisches Grundniveau und ein gutes Raumverständnis verfügen. Oftmals sind alle drei nah beieinander, um genügend Passoptionen anzubieten.

Silva bringt 86 % ihrer Pässe an eine Mitspielerin und verlagert das Spiel immer wieder klug. Die Pintos gehen häufiger mal ins Risiko, haben aber regelmäßig eine Passquote um die 80 %. Die beiden Achterinnen sollen, sobald sie im Mittelfeld aufdrehen können, sofort Tempo aufnehmen. Dann ist es mit der Ruhe vorbei. In dieser zweiten Phase versucht Portugal, mit möglichst viel Geschwindigkeit und Vertikalität in die gefährlichen Offensivräume zu kommen.

Mittelfeldraute als zweite Option

Da die Portugiesinnen bei der EM aber in einer klaren Außenseiterinnenrolle antreten, wird es wohl nur gegen die Schweiz längere Ballbesitzphasen geben. Gegen Schweden und die Niederlande wird man wohl versuchen, aus einer tieferen Verteidigungsformation heraus schnell in die Offensive umzuschalten.

Dass Portugal in der WM-Qualifikation aber häufig probiert hat, Spiele zu kontrollieren und viele Ballbesitzphasen einzustreuen, könnte ihnen insbesondere gegen die Niederländerinnen helfen, die ihre Geduld in der Arbeit gegen den Ball gern mal verlieren.

Gegen stärkere Teams veränderte Neto sein 4-3-3 leicht zu einem 4-3-1-2 – also einem 4-4-2 mit Mittelfeldraute. Die wichtigste Anpassung ist hier, dass einer Offensivspielerin (meist Diana Silva) tiefere Defensivaufgaben in einer Zehnerrolle zugewiesen werden.

Portugal: Defensive als Knackpunkt?

Gegen den Ball arbeitet Portugal sehr flexibel. In Gruppe C ist damit zu rechnen, dass sie meist auf ein 4-4-2-Mittelfeldpressing setzen und höchstens im Gegenpressing oder wenn sie mal herausschieben auf ihr 4-3-3 wechseln. Letzteres könnten wir gegen die Schweiz vielleicht etwas häufiger sehen als gegen die beiden favorisierten Teams.

Portugal hat ebenso wie viele andere Teams auf ihrem Niveau zu viele wechselhafte Phasen ohne Ball. Selbst bei den höheren Niederlagen gab es in den letzten Monaten viele Situationen, in denen sie Top-Teams gut verteidigt haben. Auf der anderen Seite fehlt es neben individueller Qualität hin und wieder an Disziplin.

Es wird wohl auch bei der EM Situationen geben, in denen das Pressing unsortiert und löchrig ist. Die Frage ist, wie sehr das die Konkurrenz nutzen kann und wie schnell Portugal dann zurück in seine Ordnung kommt. Erwischen die Portugiesinnen mindestens zwei gute Tage, können sie durchaus für eine Überraschung sorgen.

Die Form

Es scheint tatsächlich so, als hätte Portugal genau zum richtigen Zeitpunkt eine sehr gute Form erwischt. Selbst die 0:3-Niederlage gegen Deutschland im April ließ viel Potenzial erkennen. In den beiden Testspielen gegen Griechenland letzte Woche (1:0 und 4:0) zeigte das Team zudem zwei sehr konzentrierte Leistungen.

Es wäre eine Sensation, aber angesichts der schwankenden Form der Niederländerinnen und der schwachen Performance der Schweiz gegen Deutschland ist für Portugal ja vielleicht was drin.

Drei Spielerinnen im Fokus

  • Diana Silva (27, Sporting): Sie wird im Angriff eine besondere Rolle einnehmen. Mit ihrer Geschwindigkeit und ihrer Torgefährlichkeit ist sie sowas wie eine Zielspielerin. Portugal wird versuchen, sie möglichst oft mit Steckpässen vor das gegnerische Tor zu bekommen. Mit 1,61 Metern Körpergröße ist sie zwar nicht sonderlich kopfballstark, dafür aber sehr beweglich und für Defensivspielerinnen schwer zu packen. In 40 Pflichtspieleinsätzen war sie in dieser Saison an 26 Treffern direkt beteiligt.
  • Dolores Silva (30, SC Braga): Die erfahrene Sechserin wird sowohl defensiv als auch offensiv ständig gefordert sein. Gelingt es ihr, die Bälle so zu verteilen, wie sie das vor allem in der WM-Qualifikation mehrfach unter Beweis gestellt hat, wäre das ein wichtiger Baustein für Portugal.
  • Ines Pereira (23, FC Servette): In der Schweizer Women’s Super League hat sich die Torhüterin gut weiterentwickelt und sogar Champions-League-Erfahrung sammeln können. Auf der Linie ist sie vor allem im unteren Bereich sehr stark, weil sie über gute Reflexe verfügt. Auf der anderen Seite ist sie nur 1,68 Meter groß und hat hin und wieder Probleme mit Flanken oder höheren Abschlüssen. Sowohl die Niederländerinnen als auch die Schwedinnen sind stark bei Standards. Hier wird es auf eine Top-Performance von Pereira ankommen.

EM-Prognose in einem Satz

Portugal wird die drei Punkte von 2017 wieder erreichen (mindestens) – aber erneut das Viertelfinale verpassen.

Schweden: Top-Favoritinnen auf den Titel?

Wie schon mehrfach geschrieben, gibt es womöglich so viele Favoritinnen auf den EM-Titel wie noch nie. Die Schwedinnen zählen als Vize-Olympiasiegerinnen wohl ganz sicher zu den Top-Favoritinnen.

Zumal sie eines der formstärksten Teams in Europa sind. In der WM-Qualifikation sind sie bisher durchmarschiert, haben erst, als sie schon als Gruppensiegerinnen feststanden, zwei Punkte gegen Irland liegen lassen (1:1).

Vor allem das 15:0 gegen Georgien im April bleibt vielen im Gedächtnis. Schweden hatte keine außerordentlich harte Gruppe, zeigt aber schon seit Jahren konstante Leistungen. Die letzte Niederlage nach 90 Minuten gab es für sie am 9. November 2019 in einem Testspiel gegen die USA. Darüber hinaus gab es die bittere olympische Final-Niederlage gegen Kanada nach Elfmeterschießen im letzten Jahr. Daraus soll nun die Kraft für den ganz großen Wurf bei der EM resultieren. Es wäre nach dem Titel bei der ersten Europameisterschaft 1984 das zweite Mal.

Trainer und Taktik: Peter Gerhardsson

Dass Schweden zu den besten Teams Europas zählt, liegt nicht nur an einem sehr starken und eingespielten Kader, sondern auch an Peter Gerhardsson. Der einstige Cheftrainer der Männer des BK Häcken (2009–2016) ist seit 2017 für das schwedische Nationalteam der Frauen tätig. Immerhin zehn Spielerinnen, die bei der EM 2017 unter Trainerin Pia Sundhage dabei waren, stehen auch im diesjährigen EM-Kader.

Gerhardsson hat einen Kern an Top-Spielerinnen, die sich im besten Alter zwischen 24 und 30 Jahren befinden und aktuell entweder auf ihrem Leistungspeak spielen, kurz davor oder zumindest nur knapp darüber hinaus sind.

Gerade in der für Schwedens Spielweise so wichtigen Defensive ist das der Fall. Die Viererkette im 4-4-2 (manchmal 4-2-3-1) wird wohl aus den beiden Innenverteidigerinnen Magdalena Eriksson (28, FC Chelsea) und Amanda Ilestedt (29, Paris Saint-Germain) bestehen. Mit Linda Sembrant (35, Juventus Turin) steht eine weitere sehr erfahrene Innenverteidigerin im Kader, die lange Stammspielerin für Schweden war, in den letzten Monaten aber häufig verletzt ausfiel.

Hier steht Gerhardsson vor der Qual der Wahl – eine Möglichkeit wäre es auch, dass Schweden mit einer Dreierkette aufläuft. Das haben sie bereits gespielt, allerdings scheint der Trainer die Viererkette zu bevorzugen. Rechts verteidigt Hanna Glas (29, FC Bayern), links Jonna Andersson (29, FC Chelsea). Die schwedischen Defensivspielerinnen kennen sich gut und sind nahezu perfekt aufeinander abgestimmt.

Schweden mit geballter Erfahrung

Davor und dahinter kann Schweden auf geballte Erfahrung setzen. Caroline Seger (FC Rosengard) ist mit 37 Jahren die Kapitänin dieses Teams und zeigt neben Führungsqualitäten im zentralen Mittelfeld auch immer noch starke Leistungen auf dem Platz. Oder wie der Volksmund sagen würde: Sie macht viel mit Auge – und das auf sehr hohem Niveau.

Im Tor steht die 39-jährige Hedvig Lindahl (Atletico Madrid). Es hat einen Grund, dass an dieser Stelle mehr als bei anderen Teams die Defensivspielerinnen im Fokus stehen. Das schwedische Team müssen wir zuerst aus der Defensive heraus denken – nicht, weil sie defensiv und abwartend agieren, aber weil das Pressing eine hohe Priorität genießt. Die Schwedinnen verteidigen sehr physisch und machen es Gegnerinnen damit schwer, zwischen den Linien oder gar hinter der Viererkette Räume zu finden.

Dabei geht es ihnen gar nicht immer nur um schnelle Rückeroberungen. Zwar gehen die Schwedinnen vor allem im letzten Drittel nach Ballverlusten sofort ins Gegenpressing, aber sie sortieren sich auch relativ schnell wieder in einer tieferen Position, wenn der Ball nicht innerhalb weniger Sekunden zurückerobert wird.

Defensiv geduldig und stark organisiert

Die große Defensivstärke der Schwedinnen liegt in der Geduld und in der starken Grundorganisation. Alles ist gut aufeinander abgestimmt. Rückt eine Spielerin heraus, schiebt die restliche Kette gut nach. Wenn eine Stürmerin anläuft, lässt sich die andere etwas fallen, um die beiden zentralen Mittelfeldspielerinnen in der Arbeit gegen das gegnerische Mittelfeld zu unterstützen.

Es geht nicht darum, Druck um jeden Preis zu erzeugen, sondern die richtigen Räume im Zentrum zu schließen und vertikale Passoptionen zu verringern. Schweden hat die notwendige Selbstdisziplin, um auf Fehler und damit verbundene Ballgewinne zu warten – zur Not auch mal etwas länger.

Gleichzeitig bedeutet das nicht, dass sich Schweden hinten reinstellen wird. Im Gegenteil verstehen sie es gut, ihr kompaktes Pressing nach Belieben nach hinten oder nach vorn zu schieben. Gegen Brasilien pressten sie beispielsweise in vielen Phasen hoch, in einigen tiefer – aber immer mit sehr hoher Intensität.

Schweden auch in Ballbesitz mit hoher Intensität

Es versteht sich von selbst, dass Schweden in Ballbesitz nicht lange zögert. Einen langatmigen Spielaufbau sollten wir von diesem Team nicht erwarten. Stattdessen aber Tempo, Vertikalität und sehr viel Laufarbeit. Die Schwedinnen spielen sehr direkt und schnell. Es geht immer darum, das gegnerische Team zu überraschen und Lücken aufzureißen.

In offensiven Umschaltsituationen soll der Angriff mit möglichst wenigen Kontakten zum Abschluss gebracht werden. Schweden greift häufig über die Flügel an, die meist doppelt besetzt sind und durch die ballnahe Sechserin im Halbraum unterstützt werden.

Im Zentrum geht es vor allem um Intensität. Der Strafraum ist häufig drei-, vier- oder gar fünffach besetzt. Mit Hanna Glas haben die Schwedinnen eine herausragende Flankengeberin. Will man das Haar in der Suppe suchen, so könnte man hier anmerken, dass der Bereich rund um den Strafraum nicht immer perfekt abgesichert ist. Zur Wahrheit gehört auch die sehr starke Restverteidigung, aber gerade das Testspiel gegen Brasilien offenbarte beim einen oder anderen Tempoangriff zumindest kleine Lücken.

Trotzdem: In den letzten Jahren haben die Schwedinnen diese Art und Weise des Fußballs für sich sukzessive perfektioniert. Und in diesem Jahr wollen sie die Früchte dafür ernten.

Die Form

Wie bereits oben angedeutet, ist Schweden seit langer Zeit ohne Niederlage. Viele Spielerinnen befinden sich auf Top-Niveau und das Selbstvertrauen ist riesig. Auch das letzte Testspiel gegen Brasilien konnte mit 3:1 gewonnen werden.

Drei Spielerinnen im Fokus

  • Fridolina Rolfö (28, FC Barcelona): Die flexibel einsetzbare Angreiferin ist mit ihrer Offensivpräsenz eine wichtige Säule für Schweden. Mit ihren Läufen, ihrer Spielintelligenz und dem ständigen Zug zum Tor wird sie ein Schlüssel zum Erfolg sein.
  • Hanna Glas (29, FC Bayern): Auf der rechten Seite ist sie sehr wichtig für das schwedische Offensivspiel. Auch defensiv läuft sie viele Löcher zu, aber gerade mit ihren Flanken und ihren vielen Läufen nach vorn wird sie wieder eine der wichtigsten Spielerinnen sein.
  • Amanda Ilestedt (29, Paris Saint-Germain): Ihre defensiven Qualitäten sind die eine Seite der Medaille. Auch offensiv könnte die Ex-Bayern-Spielerin aber wichtig werden. Dort erzielte sie in dieser Saison immerhin fünf Treffer in 33 Partien. Und das sei zu den Schwedinnen auch noch gesagt: Standards können sie.

EM-Prognose in einem Satz

Die Schwedinnen werden Europameisterinnen.

Schweiz: Eigentlich reif für mehr

Erst 2015 nahm die Schweiz erstmals an einem großen Turnier teil. Bei der WM in Kanada erreichte die Nati als eine der vier besten Gruppendritten das Achtelfinale, wo anschließend Kanada einen Tick zu stark war (0:1). Diesen tollen ersten Auftritt konnten die Schweizerinnen zwei Jahre später bei der EM in den Niederlanden bestätigen.

Nur gibt es bei der Europameisterschaft der Frauen keine Regelung, nach der Gruppendritte weiterkommen können. Deshalb schied das Team nach einer Niederlage gegen Österreich (0:1), einem Sieg gegen Island (2:1) und einem Remis gegen Frankreich (1:1) aus.

Einige Schlüsselspielerinnen wie Ramona Bachmann (Paris Saint-Germain) oder Ana Maria Crnogorcevic (FC Barcelona) sind auch dieses Jahr wieder dabei und wollen die Schweiz in ihr erstes EM-Viertelfinale tragen.

Trainer und Taktik: Nils Nielsen

Mit Nils Nielsen sitzt zumindest jemand auf der Bank, der weiß, wie ein individuell unterlegenes Team erfolgreich sein kann. Mit Dänemark erreichte er 2017 das Finale. Die Schweiz agierte unter ihm bereits in verschiedenen Formationen, in den meisten Fällen aber mit einer Viererkette. Oft ließ Nielsen seine Spielerinnen in einem 4-2-3-1 auflaufen, aber auch im 4-3-3 oder 4-4-2 sind sie geübt.

Eines seiner Erfolgsgeheimnisse mit dem dänischen Nationalteam (2013–2017) soll seine offene Art gegenüber den Spielerinnen gewesen sein. Vor allem im taktischen Bereich soll Nielsen mehr wert als andere Trainer:innen darauf legen, was das Team möchte und womit es sich wohl fühlt. Taktische Anpassungen vor einem Spiel resultieren nicht selten aus dieser Art der Kommunikation.

Auch wenn der Test gegen Deutschland vor der EM missglückt ist (0:7), so konnte man vor allem in den ersten 25 Minuten auch einige Ansätze beobachten, die die Schweizerinnen gefährlich machen könnten.

Die Schweiz attackiert die letzte Linie des gegnerischen Teams permanent, versucht immer, Gegenspielerinnen aus ihren Positionen zu ziehen und anschließend die freien Räume im Rücken oder in den Schnittstellen zu nutzen. Im Zentrum sind es vor allem Bachmann und Crnogorcevic die die entsprechenden Lücken ständig anlaufen.

Auch in der deutschen Defensive entstanden so einige Löcher. Nur gelang es der Schweiz nicht, die guten Laufwege auch in Torchancen umzumünzen. Schlechte letzte Pässe, Abstimmungsprobleme und wichtige Spielerinnen außer Form – die Leistung war besorgniserregend. Wenngleich einem Vorbereitungsspiel niemals zu viel Bedeutung beigemessen werden sollte, ist dieses Ergebnis für die Nati inakzeptabel.

Schweizer Dynamik in Ballbesitz

Die oben beschriebene Szene zeigt dennoch ganz gut, wohin Nielsen mit der Schweiz will. In Ballbesitz ist viel Dynamik zu erkennen. Nicht nur in der zentralen Offensive, sondern auch auf den Flügeln und im Mittelfeld gibt es immer wieder Positionswechsel, weil die Schweiz sehr aktiv im Freilaufverhalten ist. In der WM-Qualifikation zeigten sie mehrfach ihren Anspruch, möglichst viel Ballbesitz zu haben.

Auch gegen starke Italienerinnen war das zu erkennen (2:1, 0:1). Mit Lia Wälti (FC Arsenal) und Riola Xhemaili (SC Freiburg) scheint sich ein Duo im Mittelfeld gefunden zu haben, das gut zueinander passt. Das späte Aufrücken der Außenverteidigerinnen ist zudem etwas, worauf sich die Gruppengegnerinnen einstellen müssen.

Auch Deutschland hätte womöglich mehr Probleme damit gehabt, wenn die Schweiz ihre Möglichkeiten im ersten Durchgang besser ausgespielt hätte.

Druckvoll gegen den Ball

Gegen den Ball ist von den Schweizerinnen ebenfalls viel Druck zu erwarten. Gegen Deutschland pressten sie sehr flexibel im 4-4-2, das phasenweise auch mal zum 4-2-3-1, 4-2-4 oder 4-2-2-2 wurde. Insbesondere nach gegnerischer Eröffnung auf die Außenpositionen versuchen die Schweizerinnen, den Druck zu erhöhen und aggressiv anzulaufen.

Deutschland fand aus Sicht der Schweizerinnen zu oft den Weg aus diesen Pressingfallen heraus. Gerade gegen Schweden oder die Niederlande, die mit viel Tempo und technischer Qualität kommen, könnte das ein Problem werden. Allerdings hat die Schweiz vor allem in der WM-Qualifikation gezeigt, dass sie druckvoll und gut organisiert pressen können.

Diese Leistungen müssen sie nun auf das viel höhere Niveau bei der Europameisterschaft in England transferieren. Individuell ist das Team durchaus gut besetzt und auch der Trainer gibt einen klaren Matchplan vor, der in den meisten Spielen zu erkennen war. Eigentlich ist die Schweiz reif für ihr erstes EM-Viertelfinale, aber in einer Gruppe mit Schweden, den Niederlanden und nicht zu unterschätzenden Portugiesinnen wird es sehr schwer – zumal die Formkurve aktuell eher nach unten zeigt. Aber vielleicht ziehen sie daraus ja auch eine Stärke.

Die Form

Schon im Februar gab es ein 2:2 gegen Nordirland sowie eine 0:3-Niederlage gegen Österreich. In der WM-Qualifikation kam die Schweiz im April nicht über ein 1:1 in Rumänien hinaus und verlor 0:1 gegen Italien. Jetzt ging die Nati mit 0:7 gegen Deutschland baden.

Die letzte Chance auf Rehabilitation vor Turnierstart: Ein schweres Testspiel gegen England am Donnerstag (30.6.). Aktuell nur schwer vorstellbar, dass sie das erfolgreich gestalten können. Bei der EM wird das Auftaktspiel gegen Portugal schon vorentscheidend sein.

Drei Spielerinnen im Fokus

  • Gaëlle Thalmann (36, Real Betis): Zwischen den Pfosten hat die Schweiz ein kleines Problem. Zwar ist Thalmann eine grundsolide Torhüterin, die an guten Tagen mit ihren Reflexen ein sicherer Rückhalt sein kann. Doch gerade das Spiel gegen Deutschland rief nochmal in Erinnerung, dass sie mit 1,70 Meter Körpergrößte recht klein ist und nicht alles mit Sprungkraft wieder ausgleichen kann. Sie muss über sich hinauswachsen, wenn die Schweiz ins Viertelfinale einziehen möchte.
  • Ana-Maria Crnogorčević (31, FC Barcelona): Für die Nati wird sie sehr wahrscheinlich in der Offensive auflaufen, in ihrer Karriere hat sie oft genug als Verteidigerin gespielt. Allein das zeigt, wie flexibel sie ist. Sie ist stark mit dem Rücken zum Tor, kann Bälle festmachen und so den Außenverteidigerinnen Zeit verschaffen, sich am Flügel unbemerkt nach vorn zu bewegen. Dieses individualtaktische Element wird für die Schweizerinnen enorm wichtig sein.
  • Riola Xhemaili (19, SC Freiburg): Mit nur 19 Jahren ist sie bereits eine der wichtigsten Spielerinnen für die Schweiz. Im Mittelfeld ist sie immer unter Druck anspielbar, trifft gute Entscheidungen und entwickelt vor allem auch Zug zum Tor. Mit kurzen Dribblings oder präzisen Spannpässen über eine lange Distanz macht sie genauso auf sich aufmerksam wie mit den vermeintlich einfachen Dingen des Fußballs. Sie zählt definitiv zu den größten Talenten bei diesem Turnier.

EM-Prognose in einem Satz

Die Schweiz wird ein Debakel erleben und noch hinter Portugal und ohne Sieg ausscheiden.

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Bild: © Valerio Rosati | Dreamstime.com / bearbeitet mit Canva




Justin Kraft

Quereinsteiger im Bereich Sportjournalismus. Blogger, Podcaster, Autor. Taktik-, Team- und Spieler:innenanalysen sowie Spielberichte zählen zu meinen Kernkompetenzen. Mein Antrieb ist es, die komplexe Dimension des Spiels zu verstehen und meine Erkenntnisse möglichst verständlich weiterzugeben. Journalistisch. Analytisch. Fundiert.

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